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INTERNATIONAL POLICE ASSOCIATION

> Servo per Amikeco <

Die IPA ist…

Der unabhängige Zusammenschluss von Polizeibediensteten ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion. Der Vereinigung können aktive oder pensionierte Angehörige des Polizeidienstes angehören. Sie ist politisch, gewerkschaftlich und religiös neutral.Arthur Troop, ein englischer Polizeisergeant, gründete sie am 1. Januar 1950 unter dem in Esperanto abgefassten Leitgedanken: „Servo per Amikeco“-„Dienen durch Freundschaft“ Im Jahr 1953 wurde die Idee in den Niederlanden, in Belgien und in Frankreich aufgenommen. 1955 wurden Sektionen in Deutschland und in der Schweiz gegründet.

Die IPA ist weltweit die grösste Vereinigung von Polizeibediensteten mit rund 400’000 Mitgliedern in derzeit 63 Ländern.

Auf Grund ihres Zweckes und ihrer Ziele ist die IPA seit dem 25. Juli 1977 beim Europarat und seit dem 26. Juli 1995 bei den Vereinten Nationen mit beratendem Status in der Liste der nichtstaatlichen internationalen Organisationen registriert.

Sie hat beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und im Europarat.

Die IPA will…

Die freundschaftlichen und kulturellen Beziehungen, das Allgemeinwissen und den beruflichen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder fördern sowie die gegenseitigen Hilfeleistungen im sozialen Bereich fördern und zum friedlichen Miteinander der Völker und damit zum Weltfrieden beitragen. Dies heisst:

  • Durchführung von nationalen und internationalen beruflichen sowie kulturellen Anlässen
  • Organisation, Duchführung und Reisen sowie Studienaufenthalten
  • Jugendaustausch und Angebot von Jugendseminaren
  • Unterstützung von kulturellen und sozialen Einrichtungen
  • Förderung der zwischenstaatlichen Verbindungen unter IPA-Mitgliedern

Die IPA bietet...

Ein breites Bildungsangebot im eigenen, internationalen Informations- und Bildungszentrum (IBZ) Schloss Gimborn im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, mit finanziellen Zuschüssen für IPA-Mitglieder. Förderung von beruflichen Studienaufenthalten sowie Reisen und Ferien im Ausland. Viele Sektionen können sogar kostengünstige IPA-Häuser und IPA-Wohnungen anbieten. Söhne und Töchter von IPA-Mitglieder haben die Möglichkeit an den jährlich stattfindenden internationalen Weltjugendtreffen teilzunehmen.IPA-Mitglieder haben die Möglichkeit, Polizeieinrichtungen im In- und Ausland zu besichtigen sowie Erfahrungen mit Berufskolleginnen und -kollegen auszutauschen. Die IPA hilft Polizeibediensteten und deren Familienangehörigen, wenn sie unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

Die Ziele der IPA...

Sie verpflichtet sich zur Einhaltung der Grundsätze der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, wie sie 1948 von den Vereinten Nationen verkündet wurden, und will kulturelle Beziehungen, das Allgemeinwissen und den beruflichen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder sowie gegenseitige Hilfeleistungen im sozialen Bereich fördern und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum friedlichen Miteinander der Völker und zur Erhaltung des Weltfriedens beitragen. Zur Verwirklichung dieser Ziele will sie: 

  • die persönliche Begegnung durch den Austausch von Personen und Personengruppen, durch Gruppenreisen und durch die Anbahnung von Briefkontakten fördern
    • im Polizeidienst aller nationalen Sektionen die Achtung vor dem Gesetz und der Aufrechterhaltung der Ordnung stärken
    • soziale und kulturelle Aktivitäten entwickeln und den beruflichen Erfahrungsaustausch fördern
    • zur Stärkung des Ansehens der Polizei in ihren Sektionen beitragen und das Verhältnis zwischen Polizei und Bevölkerung verbessern helfen
    • durch Jugendaustausch und internationale Jugendtreffen die Toleranz fördern und das Verständnis der Menschen untereinander sowie für die Aufgaben der Polizei stärken
    • regelmässig Publikationen zwischen den nationalen Sektionen austauschen und die Mitglieder über alle interessanten Fragen informieren dank einem Informationsservice für die nationalen Publikationen der IPA
    • durch freundschaftliche Kontakte unter den Polizeibeamten aller Kontinente die Zusammenarbeit, über die Grenzen hinaus, erleichtern und das Verständnis für die beruflichen Probleme verstärken.

    Arthur Troop...

    (*15. Dezember 1914 in Lincoln; † 30. November 2000 ebenda) war ein englischer Polizeibeamter und Gründer der International Police Association.

    Dank dem Wunsch von Arthur Troop, einem englischen Sergeanten der Lincolnshire Police, eine internationales Netz der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Polizeibeamten zu schaffen entstand der Verein im Jahr 1950.

    Arthur Troop wurde am 15. Dezember 1914 im englischen Lincoln geboren, wo er seine Kindheit verbrachte und zur Schule ging. Er begann dann als Mechaniker zu arbeiten, stellte jedoch rasch fest, dass ihn andere Dinge interessierten. Er studierte am Ruskin College in Oxford mit dem Ziel, ein Diplom in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu erwerben. Während dieser Zeit studierte er auch drei Jahre lang russische Geschichte. Im Jahre 1934 erhielt er ein Stipendium, um Moskau und Leningrad zu besuchen. Danach folgte ein zweijähriges Studium der Landwirtschaft am Avoncroft Agricultural College im Vale of Evesham in Worcestershire.

    Am 19. Juni 1936 trat Arthur in die Lincolnshire Police ein, wo er in verschiedenen Abteilungen Dienst tat; sein Spezialgebiet war jedoch das Verkehrswesen. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich Arthur an die enorme Aufgabe, eine Weltfreundschaftsorganisation für Polizeibeamte zu gründen. Er hat immer sehr stark darauf gebaut, dass Leute eher miteinander sprechen als gegeneinander zu kämpfen, und glaubte immer an die positiven Eigenschaften der Freundschaft. Zur damaligen Zeit wurde er jedoch als Exzentriker betrachtet und erfuhr von Seiten seines Polizeipräsidenten und des Innenministeriums erhebliche Ablehnung.

    In den Jahren 1948 und 1949 kam es zu Kontakten mit befreundeten Polizisten im In- und Ausland. 1949 wurde in der British Police Review ein Artikel unter dem Pseudonym »Aytee« abgedruckt. Nach der überwältigenden Reaktion darauf war Arthur überzeugt, dass er weitermachen sollte. Die IPA wurde am 1. Januar 1950 unter dem Leitmotiv in Esperanto »Servo per Amikeco« (Dienen durch Freundschaft) gegründet und Arthur Troop wurde der erste Generalsekretär der britischen Sektion.

    Seine Idee einer Vereinigung zur Entwicklung von sozialen, kulturellen und beruflichen Beziehungen zwischen ihren Mitgliedern, ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion, wurde Realität.

    Mit Hilfe einiger Pioniere arbeitete er unermüdlich daran, die Gründung weiterer nationaler Sektionen zu unterstützen. Nach den bescheidenen Anfängen fasste das IPA-Motto schnell Fuss und es wurden Sektionen in der ganzen Welt gegründet. Bald gab es Sektionen in den meisten Teilen Westeuropas, Afrikas, Amerikas (Nord und Süd), Asiens sowie Australiens und Ozeaniens.1955 wurde Arthur bei der ersten Zusammenkunft des Internationalen Exekutivrats in Paris der erste internationale Generalsekretär, ein Posten, den er bis 1966 innehatte, als er aus persönlichen Gründen zurücktrat.

    Nach Arthur Troops Leistungen bei der Schaffung dessen, was zur grössten Polizeiorganisation der Welt werden sollte, änderten sich die Ansichten der Behörden über die International Police Association. In der »Birthday Honours List« der Queen des Jahres 1965 wurde Arthur Troop die British Empire Medal für seine Arbeit bei der Gründung der IPA verliehen. Später erhielt er noch viele hohe Auszeichnungen aus dem Ausland. Dazu gehörten eine Ehrendoktorwürde aus Kanada, das Ehrenkreuz des Präsidenten der Österreichischen Republik, und nach der Enthüllung der Arthur-Troop-Statue auf der grössten ungarischen Ebene im Jahre 1998 wurde ihm das »Goldene Schwert Ungarns« durch den Staat verliehen.

    Nachdem er 1966 aus dem Polizeidienst schied, wirkte Arthurs Wunsch, anderen zu helfen, weiter. Er startete eine weitere Karriere beim Sozialamt von Lincolnshire als Betreuer, der Blinde zu Hause besucht, und erhielt wiederum landesweite Anerkennung für sein soziales Engagement bei der Bereitstellung von Blindenhunden. Selbst während seiner Krankheit betrieben Arthur und seine Frau Marjorie den Stamford Blind Club weiter.

    Der politische Wandel in Osteuropa wurde zum Katalysator für weiteres Wachstum und neue Entwicklungen innerhalb der Vereinigung. Als Ex-Officio-Mitglied des Internationalen Vorstands (Public Executive Bureau) besuchte Arthur regelmässig internationale Konferenzen, wo sein Ratschlag gern gehört und respektiert wurde. Beim XI. Weltkongress im Jahre 1985 erhielt er als erster die Goldene Medaille der Association.

    Anlässlich der 26. Konferenz in Wien im Jahr 1995 erhielt Arthur den internationalen IPA-Preis der Polzei. Trotz schweren gesundheitlichen Problemen wollte Arthur unbedingt am IPA-Weltkongress in Bournemouth im Mai 2000 teilnehmen, wurde doch der 50. Geburtstag «seiner» Vereinigung gefeiert. An der Eröffnungszeremonie hielt ihre königliche Hoheit Prinzessin Anne eine mitreissende Hommage an «... den Mann vom Format eines Lincoln, für seinen Willen und die Überzeugung, mit der er die grosse Aufgabe verfolgte, eine International Police Association im Dienste der Freundschaft zu gründen. Arthur Troop begegnete mehr Not, Einsamkeit und Desinteresse, als man sich je vorstellen kann». Am Donnerstag, 30. November 2000, nachmittags verstarb Arthur nach langer Krankheit im Schlaf. Arthur war ein gewöhnlicher britischer Polizeibeamter, getrieben von einem ausserordentlichen Traum.

    Heute zählt die IPA ca. 310'000 Mitglieder. Die nationalen Sektionen sind in 58 Ländern verteilt. Wir haben zur permanenten Entwicklung der wohl ersten Organisation der Polizei auf der ganzen Welt beigetragen.

    Arthur Troops Gedanken sind bis heute die treibende Kraft der IPA geblieben.

    Silbergedenkmünze zur Erinnerung an den Gründer der IPA.

    International Police Association - IPA

    Servo per Amikeco

    Länder

    Mitglieder

    IEB - International Executive Board

    The International Executive Board (IEB) are IPA members who are elected by delegates at the IPA World Congress for a period of four years.

    The IEB is responsible for the management of the Association and for implementation of decisions taken by the International Executive Council (IEC). The IEB have the power to act on behalf of the IEC in any matter requiring immediate action.

    Meetings of the IEB take place at least once a year to review the administration of the Association. These meetings are hosted by National IPA Sections.

    Whilst all of the International Executive Board are members of the IPA they undertake their duties independently of the interests of their own National Section and for the exclusive good of the Association.

    Martin HOFFMANN (A), Michael WALSCH (IE), Stephen CROCKARD (UK), Pierre-Martin MOULIN (CH), Kyriakos KARKALIS (GR), May-Britt RONNEBRO (S), Einar JONSSON (Iceland), Demetris DEMETRIOU (Cyprus)
     

    Internationaler Präsident Pierre-Martin MOULIN

    The IEB is composed of:

    International President
    International Vice-President & Chairman of International Social Cultural Commission 
    International Secretary General
    Chairman International External Relationship Commission
    Chairman International Professional Commission
    Head of Administration
    International Treasurer Finance
    International Treasurer Social

    IEB members may be re-elected at a World Congress at the end of their four year term.

    Maintained by the IEB, Nottingham is the home of the International Administration Centre. From here the staff liaise with the International Secretary General and the IEB as well as with National Sections from all parts of the globe.

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